Welcome to Laos

Sabaiideee – Hier lächelt wirklich JEDER

Laos, im Herzen Südostasiens, kein Meer, kein Geld, keine Ahnung wie es weiter geht…. Moment! In wenigen Worten: LAOS ist ein Land zum träumen und verweilen. Ein Mix aus Schweiz um 1900 und Südostasien „original Farmer life“. Ok, das Meer fehlt tatsächlich. Dafür strömt der mächtige Mekong und zig weitere Flüsse durch das Land von Nord nach Süd. „Kein Geld“ und „keine Ahnung wie es weitergeht“, stimmt nur bedingt.

Der Grenzübergang von Thailand nach Laos. Und dann auch noch mit dem Fahrrad. Es hatte tatsächlich etwas mystisches und fühlte sich an als man zu Zeiten des eisernen Vorhangs aufgeregt am Grenzübergang von Österreich nach Ungarn stand. In Thailand ausgecheckt, ging es auf der „Friendship Bridge“ über den Mekong zum Laotischen Checkpoint wo ich mein Visum bekam. Ab hier zahlte ich mein Bier in Laotischen KIP und nicht mehr in Thai Baht und aus dem „Sawasdee Khrap“ wurde „Sabaiideeee“ zum meistgesprochenen Wort. Apropos Bier: „Beerlao„. Der Exportschlager aus Laos. Nicht offiziellen Angaben zufolge ist Beerlao auch die einzige industrielle Fabrik in Laos. Weiteres Einkommen beschert der Energiesektor, die Landwirtschaft und minimal der Tourismus.

Entgegen der meisten Backpacker und Touristen bin ich von Vientiane aus nicht in den Norden gereist, sondern dem Mekong entlang Richtung Süden. Die Gründe lagen darin, dass ich zum einen schon einmal im Norden (Luang Prabang und Nong Kiaw) war und zum zweiten die Strassenverhältnisse während der Regenzeit im Norden nicht die Besten sein sollen. Ganz ehrlich: Die zwei genannten Gründe waren für mich nur eine Ausrede, damit ich nicht über die Berge nach Norden fahren muss. Die Herausforderung hebe ich mir schön für Vietnam auf. Alles in allem kann ich aber sagen, dass die Entscheidung für den Süden die absolut richtige war.

Vientiane: Die Hauptstadt Laos´. Man kann hier schon einen Eindruck gewinnen, was der Rest des Landes zu bieten hat. Vientiane ist wie viele Städte in Laos französisch geprägt. Viele Cafes mit gutem Kaffee, Baguette und Crossaints säumen die Strassen nebst den unzähligen Hostels für die Backpackergemeinde.

Pataxuai – Triumphbogen und Kriegsdenkmal

Vientiane lohnt sich für einen bis maximal zwei Tage. Dann hat man das meiste auch schon gesehen und ist bereit weiterzugehen. Neben einigen schönen Tempeln, welche sich doch etwas zu den thailändischen unterscheiden, lohnt sich ein Besuch im „COPE Visitor Centre“ um über die grausame noch nicht sehr alte Geschichte von Laos zu erfahren. Eine Vergangenheit welche in einigen Landesteilen noch heute Schrecken verbreitet und auch mit verantwortlich ist, dass sich das Land in den Vergangenen Jahren nur sehr langsam entwickelt hat.

Das COPE Vistor Centre in Vientiane

Das COPE ist ein Museum welches über die Laotische Geschichte und die Folgen des Vietnamkrieges aufklärt. Was vermutlich viele überraschen wird, Laos ist das weltweit meit zerbombte Land. Zu Kriegszeiten wurde hier mehr Sprengstoff abgworfen als auf Deutschland und Japan im zweiten Weltkrieg zusammen.

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